Logo: Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland gemeinnützige GmbH
» Die Wahrscheinlichkeit zu weiteren Untersuchungen
gebeten zu werden liegt bei 10%. «
Nur etwa 1% der registrierten Spender spenden tatsächlich Blutstammzellen
» Das ZKRD verfügt über Daten von über 7.000.000
potenziellen Spendern aus ganz Deutschland! «
Jährlich werden über 3.000 Transplantationen mit einem deutschen Spender durchgeführt.
» Das ZKRD ist die größte Datenbank in Europa und
eines der leistungsfähigsten Register weltweit. «
Jährlich werden rund 30.000 Anfragen aus dem In- und Ausland bearbeitet.
» Das ZKRD kann auf Daten von weltweit
rund 30.000.000 Spendern zugreifen! «
Für 9 von 10 Patienten wird ein geeigneter Spender gefunden.
» 75% der Patienten haben nach 3 Monaten
ihren passenden Spender gefunden! «
Häufige HLA-Merkmale kommen in Deutschland mit einer Frequenz von 1:300 vor.
 

Die Suche nach dem Spender

Als 1992 das ZKRD Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland gegründet wurde, waren gerade mal 2.000 Spender registriert. Seitdem sammelt das ZKRD die Daten der Spender, die von rund 30 Spenderdateien in Deutschland übermittelt werden und sucht in diesem Datenbestand auf Anfrage für Patienten aus dem In- und Ausland nach potentiell geeigneten Spendern. Dabei kann das ZKRD heute auf die Daten von über 7 Millionen Spendern zugreifen.

Weltweite Spendervermittlung
Durch die Verbindung mit den internationalen Registern kann das ZKRD Suchanfragen für deutsche Patienten ins Ausland weiterleiten, wenn dies erforderlich ist. Im Gegenzug dazu können deutsche Spender auch an Patienten im Ausland vermittelt werden. Weltweit sind rund 30 Millionen Spender registriert. So kann es sein, dass ein deutscher Patient Blutstammzellen aus Frankreich erhält, oder ein deutscher Knochenmarkspender für einen Erkrankten in den USA herangezogen wird.

Das OptiMatch®-System des ZKRD
Die Auswahl passender Spender ist das Herzstück des ZKRD und ist organisatorisch und EDV-technisch ein äußerst komplexer Vorgang. Der komplizierteste Teil dabei ist das so genannte Matching-Programm, das für jeden einzelnen Patienten mögliche passende Spender auswählt, diese nach ihrer Eignung sortiert und auflistet. Hier hat das ZKRD mit OptiMatch® ein System entwickelt, das an Leistungsfähigkeit und Flexibilität allen anderen weltweit verfügbaren Programmen deutlich voraus ist. Die Matchliste von OptiMatch® ermöglicht es, den behandelnden Ärzten gezielt bei einzelnen Spendern weiterführende Untersuchungen wie z.B. die Bestimmung weiterer Gewebemerkmale durchzuführen. Anhand der daraus resultierenden Ergebnisse kann dann schließlich der geeignete Spender für einen Patienten ausgewählt werden.

Die Wichtigkeit der HLA-Merkmale
Von zentraler Bedeutung für die Auswahl sind dabei die Humane-Leukozyten-Antigene, auch HLA-Merkmale genannt. Das sind Oberflächenmerkmale auf den Körperzellen, durch die das Immunsystem eigenes von fremdem Gewebe unterscheiden kann. Für jedes der fünf wichtigsten Merkmale gibt es bis zu 100 unterscheidbare Varianten, die von den Eltern vererbt werden. Damit ergeben sich theoretisch Billionen von Kombinationsmöglichkeiten. Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Menschen die gleichen Gewebemerkmale haben sehr gering und die Suche bzw. der Datenvergleich, den das ZKRD täglich durchführt, auch so enorm aufwändig und kompliziert.
Spendersuche