Logo: Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland gemeinnützige GmbH
» Die Wahrscheinlichkeit zu weiteren Untersuchungen
gebeten zu werden liegt bei 10%. «
Nur etwa 1% der registrierten Spender spenden tatsächlich Blutstammzellen
» Das ZKRD verfügt über Daten von über 7.000.000
potenziellen Spendern aus ganz Deutschland! «
Jährlich werden über 7.000 Transplantationen mit einem deutschen Spender durchgeführt.
» Das ZKRD ist die größte Datenbank in Europa und
eines der leistungsfähigsten Register weltweit. «
Jährlich werden rund 30.000 Anfragen aus dem In- und Ausland bearbeitet.
» Das ZKRD kann auf Daten von weltweit
über 29.500.000 Spendern zugreifen! «
Für 9 von 10 Patienten wird ein geeigneter Spender gefunden.
» 75% der Patienten haben nach 3 Monaten
ihren passenden Spender gefunden! «
Häufige HLA-Merkmale kommen in Deutschland mit einer Frequenz von 1:300 vor.
 

Ist es möglich, dass sich Spender und Patient kennen lernen?

Das Verhältnis von Patient und Spender ist ein ganz besonderes Verhältnis. Oft interessieren sich Patient und Spender füreinander und würden gern mehr über den anderen wissen. Patienten haben meist den Wunsch, sich bei dem Spender zu bedanken und viele Spender möchten erfahren, wie es dem Patienten nach der Transplantation geht. In vielen Ländern ist ein Kontakt zwischen Patient und Spender möglich. Es gibt zwei Arten des Kontakts:

Der anonyme Kontakt durch Briefe oder Karten.
Diese werden bei Patienten über das Transplantationszentrum sowie das ZKRD und bei den Spendern über die Spenderdatei weitergeleitet. Oft ist der anonyme Kontakt sofort nach erfolgter Transplantation möglich. Weitere Informationen und Hinweise hierzu haben wir für Sie auf einem Informationsblatt zusammengefasst.

Der direkte, persönliche Kontakt
In vielen Ländern, wie auch in Deutschland, ist ein Kennenlernen von Patient und Spender möglich. In manchen Ländern ist die Voraussetzung für einen persönlichen Kontakt ein vorangegangener regelmäßiger anonymer schriftlicher Kontakt. Allerdings wird dies in der Regel nur in Betracht gezogen, wenn beide, Spender und Patient, sich ausdrücklich einverstanden erklären und wenn seit der Transplantation mehr als zwei Jahre vergangen sind. Aus verschiedenen Gründen können solche Begegnungen nicht ganz unproblematisch sein und werden gegebenenfalls mit entsprechendem Fingerspitzengefühl angebahnt. Ein Anspruch auf persönlichen Kontakt besteht natürlich nicht.

Ob und welche Art von Kontakt möglich ist, hängt dabei von den jeweiligen Ländern ab, aus denen Patient und Spender kommen. Gerne informieren wir Sie über die Möglichkeiten und den genauen Ablauf der Kontaktaufnahme.

Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie eine E-Mail.
Können sich Spender und Patient kennen lernen?